Das Spanische Medienzentrum
wurde im Juni 2022 offiziell eröffnet in der Bibliothek der Bergischen Universität Wuppertal.
Mit einem Bestand von rund 3.300 Medien bietet das Medienzentrum seinen Nutzern eine umfangreiche Sammlung von Büchern für den Unterricht in Spanisch als Fremdsprache, spanische Literatur aller Genres sowie Nachschlagewerke zu Themen wie Kunst, Architektur, Film, Geographie, Geschichte und Literaturwissenschaft. Sie verfügt auch über eine umfangreiche Sammlung von CDs und DVDs mit Filmen und Serien.
Die Sammlung ist eine Dauerleihgabe der Bildungsabteilung der spanischen Botschaft in Berlin.
Das Ressourcenzentrum der Bergischen Universität Wuppertal organisiert mit Unterstützung des deutschen Bildungsministeriums zahlreiche Ausstellungen und Fortbildungstage zum Thema Lehren und Lernen der spanischen Sprache.
Am 18. Juni 2026 fand im Gästehaus der Universität Wuppertal (BUW) ein vom Spanischen Medienzentrum organisierter internationaler Kongress mit dem Titel „Die Varianten des Spanischen in der Lehrerausbildung: philologische und didaktische Perspektiven zur Plurizentrizität“
statt.
Thematisch konzentrierte sich die Tagung auf die Plurizentrizität des Spanischen und verfolgte das übergeordnete Ziel, einen multiperspektivischen und interdisziplinären Überblick über dieses zunehmend relevante Forschungsgebiet zu bieten.
Da die Varianten des Spanischen aufgrund der häufig vorherrschenden Vorrangstellung des Kastilischen noch nicht systematisch in den Fremdsprachenunterricht integriert sind, ist in dieser Hinsicht eine Innovation erforderlich, insbesondere in der Lehrerausbildung. Letztere ist seit langem ein zentraler Themenbereich in der Forschung zu Varianten und Plurizentrismus und wird auch im Rahmen der Tagung im Fokus stehen. Daher wurde in der Zusammenarbeit zwischen den Sektionen für Romanistik erörtert, wie eine fundierte Lehrerausbildung zur Förderung des Plurizentrismus gestaltet werden kann, wobei der Schwerpunkt auf folgenden Zielen lag:
Insgesamt wurden sechs Vorträge auf Spanisch und Deutsch gehalten, und die vorgestellten Inhalte wurden in den Diskussionen kommentiert, reflektiert und zusammengefasst.